Schützenkompanie Fließ


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Pfarrer Maaß Gedenkfeier

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"ALLES EINANDER VERZEIHEN, VERGEBEN, VERGESSEN!"


(Auszug aus dem Email von Pfarrer Riederer Martin)


...nun sind die Feierlichkeiten rund um das Andenken von Pfarrer Alois Maaß zu Ende.
Mit großer Freude und Dankbarkeit habe ich in der gestrigen Nacht noch einmal alles vor meinem geistigen Auge vorbei ziehen lassen. Zwischen den Jahren war mir beim Lesen der Ortschronik und dem anschließenden Studium des Pfarrer-Maaß-Buches aufgefallen, dass der 250. Geburtstag des so verehrten "alten Fließer Pfarrers" - warum auch immer - völlig übersehen worden war.

Gleichzeitig klang mir die Mahnung einer Frau aus dem Pfarrgemeinderat im Ohr, die mir vorsorglich - mit dem Unterton mütterlicher Hartnäckigkeit - einige Wochen zurück flüsterte, dass ich auf keinen Fall den Sterbetag vergessen oder gar übergehen dürfte. Nun fiel der Sterbetag des Pfarrer Maaß in diesem Jahr, genau so wie im Jahr 1846, auf einen Sonntag.
Das gab mir die Möglichkeit anzufangen, einen Entwurf für ein pfarrlich-dörfliches Begehen dieses Tages zusammen zu stellen. Gedacht - getan lud ich alle Interessierten ein, am Abend des 6. Jänner, im Pfarrhaus zusammen zu kommen.
Viele kamen: genau 21 Männer und Frauen kamen in Vertretung der Korporationen und Vereine - auch der Bürgermeister und Vizebürgermeister waren dabei. Besonders erwähnenswert ist, dass der Diakon von Hochgallmigg mit zwei Mitgliedern des PGR zu dieser Vorbesprechung erschien und uns zusicherte, dass die Hochgallmigger bewusst an unserem Fest mit feiern würden. Die hochgallmigger Feuerwehr verschob die geplante Jahreshauptversammlung und der Gottesdienst am Fest-Sonntag wurde auf den Vorabend verlegt.
Innerhalb von 30 Minuten war mein Programm-Entwurf von allen Anwesenden begrüßt und verabschiedet. Was als Entwurf und "Streich-Liste" konzipiert worden war, wurde zum Programm der Maaß-Feierlichkeiten.


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SAMSTAG, 17. Jänner 2009
Am Samstag, dem 17. Jänner 2009, eröffnete Dr. Stefan die Woche mit der PowerPoint-Präsentation über den alten Fließer Pfarrer, der sich ein kurzes Abendgebet und die Gelegenheit zu Anbetung und Beichte anschlossen. Der ehemalige Pfarrer Rietzler war an diesem Abend mit dabei.
Etwa 100 Interessierte waren zu diesem Abendgebet gekommen. Die Gelegenheit zum Beichten wurde ebenfalls gut genutzt.

SONNTAG, 18. Jänner 2009 - 163. Sterbetag von Pfarrer Maaß
Am Sterbetag des Alois Maaß eröffnete die Maaß-Glocke mit einem zusätzlichen, festlichen Geläute um 7.30 Uhr den Sonntag. Die Ministranten von Urgen und Hochgallmigg waren mit starken Abordnungen zur Mitfeier des Gottesdienstes gekommen. Florian Schomers OPraem, Prior von Wilten, Pater Pius OSB von Marienberg, Pfarrer Hubert Rietzler, Diakon Johannes Schwemmberger von Hochgallmigg und Aushilfspriester Martin Riederer OPraem beteten und sangen mit der Gemeinde zunächst die Laudes und eröffneten dann mit dem Schuldbekenntnis in der Maaßkirche die Feier der Heiligen Messe. Danach formierten sich die etwa 600 Gläubigen, die Schützenkompanie, die Musikkapelle, die Fahnenabordnungen aus Hochgallmigg und Fließ sowie die große Zahl der Ministranten und die Geistlichen zu einer Prozession. Bei kühlem aber trockenen Wetter legten alle in gemessenerm Schritt, begleitet von festlicher Musik und danach mit dem eindringlichen Klang der Maaß-Glocke den Weg zur Barbara-Kirche zurück.
Dort begann der Gottesdienst mit der Vergebungsbitte und dem Kyrie. Fließer Chor und Musiker der Fließer Musikkapelle sorgten für eine festliche Umrahmung der Heiligen Messe.
Mit einem landesüblichen Empfang bei eisigem Wind und leichtem Sonnenschein und einer kleinen Agape auf dem Kirchvorplatz schloss die Feier am Sonntagvormittag. Die Geistlichkeit, die Gattin des Landeshauptmanns Platter, Bürgermeister Bock mit Frau, Vizebürgermeister Huter mit Lebensgefährtin und Pfarrsekretär Johann Neuner begaben sich dann zum Aperitif in die Bücherei im Pfarrhaus und nahmen dann ein köstliches Festessen, das von Frau Maria Hittaler zubereitet worden war, zu sich.
Eine marianische Andacht, um 16.00 Uhr, am Maria-Hilf-Altar, dem Grabbesuch in der Unterkirche der Maaßkirche und Fürbitten mit sakramentalem Segen krönte den Sonntagnachmittag. Dazu war Bischofsvikar Karl Plangger mit dem persönlichen Gruß des Bischofs von Innsbruck gekommen. Bischof Manfred hatte sich bereits vor den Feiern wegen einer schweren Grippe entschuldigt. Bei der Andacht waren auch zehn Schwestern von Zams, von denen einige danach mit dem Bischofsvikar im Pfarrhaus zukehrten. Am Abend schlug das Wetter um. Regen und Schnee machten das Zurückbringen der Schwestern zum Zammer Krankenhaus zum Abenteuer. Gott sei Dank ging alles gut.
Das war ein besonders schöner Festtag.

MONTAG, 19. Jänner 2009
Ein ruhiger Montag, an dem der Aushilfspfarrer mit dem evangelischen Pfarrer Richard Rotter den Ökumenischen Gottesdienst für den Dienstag vorbereitete. Am Abend betete Erika Larcher von der Legio Mariens den Rosenkranz vor für unsere Familien und um geistliche Berufe.

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